Was passiert eigentlich mit meinem Problem wenn ich eine Lösung dafür gefunden habe?

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“Die Lösung hängt nicht zwangsläufig direkt mit dem Problem zusammen.” 

– Insoo Kim Berg

Der neue von De Shazer und Berg entwickelte Gedanke, das „Nicht notwendigerweise eine Verbindung zwischen Problem und Lösung geben müsse“ (De Jong/Kim Berg, Lösungen er-finden, S.42) oder auch bzw. noch klarer, dass die „Kernausage ist die Vorstellung, es sei ein großer Irrtum der Psychotherapie zu vermuten, dass zwischen einem Problem und seiner Lösung ein Zusammenhang bestehe. (Schlippe? S.55?)  _stieß erst auf Widerstand_ _ Einwegspiegel \> Mitte 1970 eigene Einrichtung _ _Altest Setting (durch Scheibe) mit Schlusskommentar … Gegenwart eher als eine Haltung wemoger Setting._ ermöglichte ein gezieltes und meist in viel kürzerer Zeit zu realisierendes Zugehen auf eine Lösung hin ohne tiefere Beachtung und Analyse des Problems. Nicht die intensive Beschäftigung mit den Problemen (Siehe »Problemtrance« Barthelmess 2016, S.131) oder Defizite seie vorrangig sondern vielmehr jene die aus den vorfügbaren Resourcen möglichen Optionen, jene die als Nützlich oder schädlich bezeichnet werden können, sich den Betroffenen eröffnen oder verschliessen und zielgerichtet es zur Konstruktion der Lösung kommt. Das setzt konzeptuell die Annahme voraus, dass jede/r KlientIn  schon über alle Resourcen verfügt _Der/die KlientIn ist der/die ExpertIn mit den innewohnenden Ressourcen der Lösung_ die zu einer Lösung des Problems führen können, jedoch diese noch nicht genutzt werden bzw. das Wissen besteht wie sie genutzt werden sollen. (Vgl. Schlippe, 210ff) Gerade dadurch wird noch mehr als schon zuvor durch die Entwicklung der systemischen Haltung eine Betonung auf das „was ist nützlich“ gesetzt. Folgende Grundannahmen, in dieser kleinen Zusammenfassung im Wesentlichen - können dadurch abgeleitet werden (Vgl. De Shazer / Dolan, 2008, S. 22ff) 

Wo unsere Probleme hinkommen wenn sie gelöst werden.